Günters Fenster

Günter Schulz, Frührentner, ehemaliger Brauereiarbeiter, Zeitungsbote und Pförtner, lebt seit 1994 allein in seiner 1-Zimmer-Wohnung im ersten Stock eines Mietshauses in Berlin-Neukölln. Günters Lieblingsort ist die Fensterbank mit den ausgeblichenen Kissen. Darauf gestützt, beobachtet er das Geschehen auf dem Hinterhof.

Günters Fensternische wird - unter Beibehaltung der Himmelsrichtung und der Höhe über Straßenniveau - am Rand der Mülheimer Innenstadt nachgebaut. Seine Möbel werden nach Mülheim /Ruhr transportiert, Günter selbst reist für 2 Wochen dorthin.

Günter steht am Fenster, auf seine verschlissenen Kissen gestützt und beobachtet die vorbeigehenden Passanten. Ab und zu steigt er vom Gerüst, um einzukaufen. Übernachtungsmöglichkeit sponsert ihm das nahegelegene Hotel.







 





















Günters Fenster, realisiert in Mülheim an der Ruhr (2000), wurde unterstützt von bzw. gefördert durch:
Kulturbetrieb Mülheim an der Ruhr; Cornelia Schwabe, Mülheim; Clemens Heinrichs, Mülheim; Dipl. Ing. Helmut Timmerbeil, Mülheim; Dipl. Ing. Otto Nolte, Mülheim; Fa. Hagebau, Mülheim; Fa. Gilo Gerüstbau, Mülheim; Hotel Noy, Mülheim; Günter Schulz, Berlin.