Hier und dort

Abends findet sich in dem karg möblierten Ausstellungsraum eine für Eröffnungen typische Gruppe von Personen ein. Sie betreten die für sie installierte, weitläufige Plattform und reden lebhaft aufeinander ein, den Blick unauffällig am Ohr des Gesprächspartners vorbei auf Neuankömmlinge gerichtet. Ab und zu tritt jemand an eine der gusseisernen Säulen heran, die sich unmittelbar am Rand der Plattform befinden und späht durch die Sehschlitze auf stereoskopische Aufnahmen von Landschaften aus 50 bis 2.500 Kilometer Entfernung.







 





















Hier und dort I, realisiert in Köln (1997), in Rauma, Finnland (2000), in Berlin (2003), wurde ermöglicht durch:
Artothek Köln; Stadtmuseum Köln; Fa. Mehring Zeitmessung, Berlin.
Die Installation in Rauma wurde von Lisa Schmitz vermittelt, die Installation in Berlin wurde kuratiert von Spunk Seipel.